Konzeption

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Der Wald als Entwicklungsraum

 

Die Natur macht viel mit uns: Sie schenkt uns Freiheit und macht Freude, sie fordert heraus, sie setzt klare Grenzen und folgt einem eigenen Rhythmus.

Wir können viel von ihr und durch sie lernen. Sie ist ein wunderbares Umfeld für uns und unsere Kinder zum Wachsen.

Unsere Philosophie

Ein wertschätzender Umgang mit uns, unseren Mitmenschen und der Umwelt in der wir leben ist für uns die Voraussetzung unseres Tuns. Daraus haben sich unsere Wald- und Spielplatzregeln entwickelt.

Besonderen Wert legen wir darauf, möglichst viel von dem zu Nutzen was die Natur uns bietet oder gebrauchte Materialien zu verwenden.

Wir verzichten weitestgehend auf industriell gefertigtes Spielzeug – unsere Kinder werden angeregt ihr eigene Kreativität und Phantasie zu nutzen.

Wir hinterfragen unsere Arbeit und unser Tun nach dem Sinn. Gegebenenfalls gestalten wir Dinge die „man schon immer so gemacht hat“ um und passen sie entsprechend an. Wir stellen uns immer die Frage „Biete dies einen guten Nährboden für die Entwicklung des Kindes“.

Es ist uns wichtig, den Raum und die Zeit für freies Spiel und Entfaltung zu bewahren.

Aus weniger wird mehr – dies spiegelt sich durchgängig in unserer Philosophie der Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit. Weniger bedeutet an mehr an Austausch und Teamarbeit.

Ohne das Gefühl eines Mangels zu haben. Bei Kindern, Pädagogen und Eltern.

Kinder bringen alles mit was sie für ihre Entwicklung brauchen.

Wir wollen jedem Kind eine individuelle Entfaltung ermöglichen. Ihre Bedürfnisse nach Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation geben wir Raum auf verschiedene Weise, z.B. im Freispiel, auch mal Langeweile pflegen oder einfach mit dem Spielen was der Waldboden gerade bereit hält.

Wir geben den uns anvertrauten Kindern Raum und Zeit damit sie ihre Wurzeln ausbreiten können.

Unser Entfaltungsbaum

– Raum und Zeit –

Kinder bringen alles mit was sie für ihre Entwicklung brauchen. Wir sehen ein Kind, das sich wie ein Schmetterling entfalten wird – auch wenn wir es der Raupe noch nicht ansehen, was alles in ihr steckt.

Wir wollen jedem Kind eine individuelle Entfaltung ermöglichen. Das ist auch mit ein Grund, weshalb wir in unserem Kindergarten nur beschränkt Materialien und industriell hergestellte Spielsachen bereithalten. Die Natur stellt uns alles zur Verfügung um phantasievoll zu spielen.

Jedes Kind hat ein Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation und will seine eigene Entwicklung und den eigenen Entwicklungsraum mit gestalten. Dafür ist das Freispiel von großer Bedeutung.

Kinder haben auch ein Recht auf Langeweile und Alleinsein. Beides ist die Basis für die Entwicklung von Eigenkreativität und Selbstbestimmung. Da die Regel “immer in Hörweite bleiben“ gilt, dürfen die Kinder auch mal ihrer eigenen Wege gehen.

Den uns anvertrauten Kindern geben wir Raum und Zeit, damit sie ihre Wurzeln ausbreiten können um in ihrem Leben sicher und standfest zu sein und viele Früchte zu tragen.

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Erziehungspartnerschaft

Kinder sind sehr feinfühlige Wesen – es erleichtert ihnen die Eingewöhnung und den Aufenthalt im Kindergarten um ein Vielfaches, wenn ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und ErzieherInnen gegeben ist.

Die gleichen Prinzipien, die für uns bei der Beziehungsgestaltung mit dem Kind wichtig sind, gelten deshalb auch für die Beziehungsgestaltung mit den Eltern.

Für uns sind regelmäßige Elterngespräche von Anfang an sehr wichtig. Hier gibt es verschiedene Gesprächsformen: Eingewöhnungsgespräch, jährliche Entwicklungsgespräche, Tür- und Angelgespräche oder Klärungsgespräche. Wir nehmen uns genügend Zeit für den gegenseitigen Austausch.

Ist uns sehr wichtig, darum informieren wir unsere Eltern regelmäßig in unserer Waldpost über den Alltag und unsere Arbeit im Kindergarten. Ebenso gibt es über die geführten Elterngespräche Protokolle, die auch die Eltern erhalten.

Alle Erziehungspartner möchten ein wertschätzendes, auf die Stärken des Einzelnen ausgerichtetes Miteinander, mit flachen Hierarchien. So werden anfallende Aufgaben wie Reparaturen am Bauwagen oder das Kochen von Kürbissuppe an St. Martin anhand von Fähigkeiten und Vorlieben unter den Erwachsenen aufgeteilt.

Das Einbringen von Talenten (wie z.B. Musik, Filzen o. ä.) trägt zur Bereicherung des Kindergartenalltags oder so mancher Elternveranstaltung bei.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in unserer Einrichtung mit zu arbeiten. Der Elternbeirat ist schwerpunktmäßig für die Organisation und Durchführung von Eltern- und Kindaktivitäten zuständig. Die Vorstände des Fördervereins unterstützen den Kindergarten in finanziellen Belangen im Bereich Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit. Beide Gremien koordinieren und wirken bei der Aufgabenverteilung an alle Erziehungspartner mit.